Gerade ist der Beitrag „Which Digital Competences Should All Future STEMTeachers Acquire in Initial Teacher Education?Using a Delphi Study to Elicit Expectations for Innovating TeacherEducation in a Regional Context“ von Rouven Pankrath, Juliane Anna Sperling (beide FSU Jena) und Prof. Anke Lindmeier erschienen. Unsere Delphi-Studie mit Stakeholdern aus Schule, Hochschule und Bildungsadministration zeigt: Die Erwartungen an angehende MINT-Lehrkräfte sind zwar breit gefächert, bewegen sich häufig aber auf einem Niveau allgemeiner Schulbildung – zumindest in dem von uns exemplarisch herangezogenen regionalen Kontext.
Das wirft spannende Fragen für die Lehrkräftebildung auf:
- Sollten Hochschulen stärker grundlegende digitale Kompetenzen fördern? Wer wäre dafür zuständig?
- Fehlen die Basics, auf denen fortgeschrittene Kompetenzen aufbauen? Wer könnte die Schnittstellen definieren?
- Und wie lassen sich allgemeine Kompetenzrahmen sinnvoll für konkrete Zielgruppen übersetzen?
Die Ergebnisse liefern nicht nur Impulse für die Gestaltung universitärer Lehrangebote, sondern zeigen auch, wie Delphi-Studien helfen können, Erwartungen verschiedener Akteure sichtbar und anschlussfähig zu machen.

Der Beitrag ist frei verfügbar und bei der Zeitschrift MedienPädagogik erschienen: https://www.medienpaed.com/article/view/2089
In der Lehre an der FAU Erlangen-Nürnberg lassen wir die Erkenntnisse bereits einfließen und stellen sicher, dass digitale Kompetenzen auch ein sicheres Fundament erhalten.
Denn auch wenn Informatik wie in Bayern ein verpflichtendes Schulfach am Gymnasium ist, beobachten wir in der Praxis sehr große Unterschiede in Bezug auf die digitalen Kompetenzen unserer angehenden Mathematiklehrkräfte.
